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Eingebettet im nördlichen Teil der Malabar-Region in Kerala liegt Kasaragod , eine kleine, aber kulturell reiche Stadt, die eine der unaufdringlichsten Textiltraditionen Keralas hervorgebracht hat: die Kasaragod-Saris . Lange bevor Webstühle und synthetische Stoffe in indische Haushalte Einzug hielten, fertigten die Weber von Kasaragod feine Baumwoll-Saris, die Komfort, Langlebigkeit und dezente Schönheit vereinten.
Die Tradition des Webens von Kasaragod-Saris entwickelte sich vor einigen Jahrzehnten, als Baumwollhandwebstühle das Rückgrat der ländlichen Wirtschaft in Kerala bildeten. Diese Saris etablierten sich als praktische und zugleich elegante Kleidungsstücke, die sich für das tropische Klima, den Alltag und kulturelle Zusammenkünfte der Region eigneten.

Die Geschichte der Kasaragod-Saris ist eng mit der Handwebereibewegung in Kerala verbunden. Kasaragod, in der Nähe von Handelsrouten gelegen und kulturell sowohl von Kerala als auch von Karnataka beeinflusst, entwickelte einen unverwechselbaren Webstil, der sich auf feine Baumwollgarne und klare, strukturierte Designs konzentrierte.
Traditionell aus Baumwollgarn mit 60er, 80er und sogar 100er Feinheit gewebt , wurden diese Saris wegen ihres geringen Gewichts und ihrer atmungsaktiven Beschaffenheit geschätzt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Sari von einem Alltagskleidungsstück zu einem Symbol für raffinierte Webkunst.

In den Anfangsjahren wurden Kasaragod-Saris hauptsächlich für den lokalen Gebrauch gewebt. Ihr Reiz lag eher in ihrer Schlichtheit als in ihrer Verzierung. Mit zunehmender Reife der Webtechniken begannen die Kunsthandwerker zu experimentieren mit:
Zusätzliche Warpränder
Traditionelle geometrische und florale Motive
Einfach gestreifter Pallus
Durch diese Verbesserungen wurde der Sari zu einem unverwechselbaren regionalen Textil, ohne dabei seine auf Komfort ausgerichteten Wurzeln zu beeinträchtigen.
Eines der prägenden Merkmale der Kasaragod-Saris ist der sorgfältige Handwebprozess, der in ihre Herstellung einfließt.
Gewebt auf traditionellen Webstühlen mit fliegendem Schützen und Holzrahmen
Rahmen, die mit Jacquard- oder Dobby-Aufsätzen erstellt wurden
Buta-Muster (kleine Motive), die vollständig von Hand gewebt werden
Zusätzlicher Kettfadenrand mit traditionellen Motiven
einfarbiger oder dezent gestreifter Körper
Einfacher, schussgestreifter Pallu für mehr Ausgewogenheit
Diese zurückhaltende Designphilosophie gewährleistet Eleganz ohne visuelle Unordnung.

Der zusätzliche Kettfadenrand ist das Herzstück der Kasaragod-Saris. Im Gegensatz zu reich verzierten Saris zeichnen sich diese Ränder durch wenige, präzise angeordnete Motive aus. Zu den typischen Elementen gehören:
Lineare Muster
Traditionelle, von Kerala inspirierte Formen
Symmetrische Layouts
Die Bordüren rahmen den Sari wunderschön ein und verleihen ihm Struktur und optische Harmonie.
Kasaragod-Saris werden seit langem mit Folgendem in Verbindung gebracht:
Eleganz für jeden Tag
Formale Einfachheit
Respektable traditionelle Kleidung
Besonders beliebt waren sie bei Frauen, die Wert auf Komfort, Klimatauglichkeit und kulturelle Authentizität legten und weniger aufwendige Verzierungen.
In vielen Haushalten symbolisierten diese Saris Würde und Schlichtheit, Eigenschaften, die tief in der Gesellschaft Keralas verwurzelt sind.
Ein wichtiger Grund für die anhaltende Relevanz der Kasaragod-Saris ist ihre Eignung für das feuchte Klima Keralas.
Baumwolle mit hoher Fadendichte gewährleistet Atmungsaktivität
Das leichte Material ermöglicht ganztägiges Tragen.
Nimmt Feuchtigkeit auf natürliche Weise auf
Diese Eigenschaften machten Kasaragod-Saris sowohl für den Alltag als auch für lange festliche Anlässe ideal.
| Besondere | Details |
|---|---|
| Produktname | Kasaragod Sarees |
| Zustand | Kerala |
| Zertifikatsdatum | 04.08.2010 |
| Name des Registrierungsinhabers | 1. Direktion für Handweberei und Textilien, Regierung von Kerala, Vikas Bhavan, 4. Stock, Thiruvananthapuram – 695033, Kerala 2. The Kasaragod Weavers Co-operative Production & Sales Society Ltd., PO Kasaragod, Taluk & District – Kasaragod, Kerala |
Das Überleben der Kasaragod-Saris beruht auf dem Können und der Hingabe der lokalen Webergemeinschaften. Viele Familien praktizieren das Weben seit Generationen und geben ihr Wissen weiter.
Kettvorbereitungstechniken
Kenntnisse im Bereich der Randgestaltung
Webstuhl-Bedienungskenntnisse
Webergenossenschaften spielten eine Schlüsselrolle bei der Organisation der Produktion und der Sicherung des Lebensunterhalts.
Trotz ihres kulturellen Wertes stehen Kasaragod-Saris vor Herausforderungen wie:
Konkurrenz durch industriell gefertigte Baumwollsaris
Abnehmendes Interesse bei jüngeren Kunsthandwerkern
Steigende Rohstoffkosten
Das wachsende Bewusstsein für nachhaltige Mode und die Authentizität handgewebter Stoffe trägt jedoch dazu bei, das Interesse wiederzubeleben.
Im Zeitalter der Fast Fashion stehen Kasaragod Sarees für Folgendes:
Langsame, ethische Textilproduktion
Regionsspezifische Handwerkskunst
Umweltfreundliche Baumwollweberei
Jeder Sari erzählt eine Geschichte von Geduld, Geschicklichkeit und kultureller Kontinuität.
Die Aufbewahrung von Kasaragod-Saris ist unerlässlich für:
Schutz des traditionellen Webwissens
Unterstützung der Lebensgrundlagen ländlicher Handwerker
Erhaltung des handgewebten Erbes von Kerala
Mit institutioneller Unterstützung, digitalen Marktplätzen und bewussten Konsumenten kann dieser schlichte Baumwoll-Sari weiterhin erfolgreich sein.
Kasaragod-Saris sind mehr als nur handgewebte Kleidungsstücke; sie spiegeln die Werte Keralas wider: Schlichtheit, Komfort und Handwerkskunst. Entstanden in einer kleinen Stadt in Malabar, sind diese Saris bis heute stille Symbole der traditionsreichen indischen Handwebkunst.
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