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Paithani-Saris zählen zu den exquisitesten handgewebten Kreationen Indiens und stammen aus Paithan, einer historischen Stadt in Maharashtra. Bekannt für ihre edle Seidenstruktur, die kunstvolle Zari-Stickerei und die leuchtenden Farben, werden Paithani-Saris seit Jahrhunderten als Symbole für Tradition, Kunstfertigkeit und kulturelle Identität geschätzt.
Diese Saris werden aus feinster Maulbeerseide gefertigt und mit Zari-Stickerei kunstvoll verwebt. So entstehen zarte Motive, inspiriert von Natur, Tempeln und mythologischen Erzählungen. Die Webtechnik, die aufwändigste und zeitintensivste Methode, macht jeden Sari zu einem einzigartigen Kunstwerk.

Die Region Paithan ist seit Generationen ein Zentrum der Seidenweberei. Historische Quellen belegen, dass Paithani-Saris von königlichen Familien und der Elite Maharashtras getragen wurden und für ihre Eleganz und Handwerkskunst berühmt waren. Im Laufe der Zeit wurden die Saris Teil der Festtagskleidung, insbesondere bei Hochzeiten und Festen, und symbolisierten Wohlstand und Tradition.
Die Paithani-Weberei spiegelt jahrhundertealte lokale Kultur und Kreativität wider. Zu den Motiven gehören häufig Lotusblumen, Pfauen, Papageien und von Tempeln inspirierte Designs. Diese Elemente unterstreichen nicht nur die Schönheit des Stoffes, sondern verbinden den Träger auch mit dem spirituellen und künstlerischen Erbe Maharashtras.
Paithani-Saris werden auf Webstühlen mit Gruben- oder Wurfwebstuhl gewebt, ohne moderne Designhilfen. Die Kunstfertigkeit liegt in der Gobelin-Technik, bei der die Muster Faden für Faden eingewebt werden, was oft mehrere Wochen dauert, um einen einzigen Sari fertigzustellen.
Die wichtigsten Rohstoffe sind Maulbeerseide und Zari. Kunsthandwerker verweben die Seiden- und Metallfäden sorgfältig zu nahtlos wirkenden und filigranen Motiven. Jedes Muster ist bis ins kleinste Detail geplant, um Symmetrie und Ausgewogenheit des gesamten Saris zu gewährleisten. Kanten, Pallus und Bordüren sind präzise hervorgehoben und zeugen von der Meisterschaft der Paithani-Handwerkskunst.
Die zarte und lebendige Erscheinung der Paithani-Saris, kombiniert mit ihrer feinen Textur, macht sie bei Sammlern, Modebegeisterten und Kennern traditioneller Textilien sehr begehrt.

Paithani-Saris sind nach der Stadt Paithan in Maharashtra benannt, einer Region mit einer reichen Webtradition. Das Handwerk floriert in dieser Gegend dank der Verfügbarkeit von erfahrenen Kunsthandwerkern, dem Zugang zu hochwertiger Maulbeerseide und dem über Generationen weitergegebenen traditionellen Wissen.
Die von Tempeln, Festen und königlicher Förderung geprägte Kulturlandschaft der Stadt hat die Paithani-Motive maßgeblich beeinflusst. Viele Designs sind von der lokalen Architektur sowie der einheimischen Flora und Fauna inspiriert. Die Webergemeinschaft von Paithani bewahrt diese Techniken bis heute und macht die Saris so nicht nur zu einem modischen Statement, sondern auch zu einem kulturellen Symbol Maharashtras.
Paithani-Saris und -Stoffe sind als geschützte geografische Angabe (g.g.A.) für handgewebte Textilien registriert. Das Zertifikat wurde am 3. September 2010 ausgestellt und würdigt Paithani als exklusives Kulturerbe Maharashtras.
Zu den registrierten Antragstellern gehören zahlreiche Organisationen und Genossenschaften, darunter die Maharashtra State Handlooms Corporation, die Maharashtra Small Scale Industries Development Corporation und verschiedene Webervereinigungen aus Paithan. Die Registrierung als geografische Angabe (GI) sichert die Authentizität der Paithani-Saris, gewährleistet die Anerkennung der Kunsthandwerkergemeinschaften und schützt traditionelle Webtechniken vor Nachahmung.
Paithani Saris zeichnen sich aus durch:
Feine Maulbeerseide: Sorgt für eine weiche Textur und Langlebigkeit.
Technik der Gobelinweberei: Die arbeitsintensivste und detaillierteste Methode.
Zari-Stickerei: Goldene oder silberne Fäden bilden kunstvolle Motive.
Motive: Inspiriert von Natur, Tempeln und Mythologie.
Bordüren und Pallus: Aufwendige, symmetrische und präzise Detaillierung.
Die Kombination dieser Elemente ergibt einen Sari, der nicht nur optisch atemberaubend ist, sondern auch ein Zeugnis für die Hingabe und das Können des Kunsthandwerkers darstellt.
Paithani-Saris, die traditionell zu Hochzeiten, Festen und feierlichen Anlässen getragen wurden, haben sich mittlerweile auch in der modernen Mode etabliert. Designer fertigen nun aus Paithani-Stoffen Schals, Stolen und Kleiderstoffe und adaptieren so traditionelle Designs für den zeitgenössischen Gebrauch.
Die weltweite Wertschätzung für handgefertigte Textilien und nachhaltige Mode hat die Nachfrage nach authentischen Paithani-Saris erhöht. Mit dem Kauf von Paithani-Saris mit geschützter geografischer Angabe (g.g.A.) unterstützen Käufer Kunsthandwerkergemeinschaften und tragen zum Erhalt jahrhundertealter Webtraditionen bei.

Da Paithani-Saris empfindlich sind, erfordern sie sorgfältige Behandlung. Es wird empfohlen, diese Saris chemisch reinigen zu lassen, sie in Baumwoll- oder Musselinhüllen aufzubewahren und direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden, um ihren Glanz und die Festigkeit des Stoffes zu erhalten. Regelmäßiges Lüften und vorsichtiges Falten verhindern Beschädigungen der aufwendigen Zari-Stickerei.
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