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Die Banaras Gulabi Meenakari-Kunst ist eine traditionsreiche Kunstform aus Varanasi, Uttar Pradesh. Sie vereint die Kunst der feinen Schmuckherstellung mit aufwendigen Emailliertechniken. Bekannt für ihre zartrosa (Gulabi) Emaillearbeiten, spiegelt dieses Kunsthandwerk Jahrhunderte kultureller, künstlerischer und historischer Entwicklung wider. Heute ist es als geschütztes Kulturerbe Indiens mit geografischer Angabe (GI) registriert und wird aufgrund seiner Einzigartigkeit und Authentizität geschützt.
Meenakari, auch bekannt als Emaillieren, ist die Kunst, Metalloberflächen durch das Aufschmelzen mineralischer Substanzen zu verzieren. Dabei werden farbige Emaillepulver auf Metalle wie Gold oder Silber aufgetragen und anschließend bei hohen Temperaturen gebrannt.
Meenakari wurde während der Mogulzeit in Indien eingeführt , als persische Kunsthandwerker ihre raffinierten Emailliertechniken in die königlichen Werkstätten brachten. Im Laufe der Zeit passten indische Handwerker die Technik dem lokalen Geschmack an, was zur Entwicklung regionsspezifischer Stile führte, darunter Banaras Meenakari.

In Banaras Gulabi Meenakari wird das Emaillierverfahren häufig auf Kundan-Schmuck angewendet . Kundan-Schmuck umfasst Folgendes:
Edelsteine, die mit einer Schicht Blattgold umhüllt sind
Steine fest auf einer Seite montiert
Auf der Rückseite aufwendige Emaillearbeiten
Während die Vorderseite mit Diamanten und Edelsteinen verziert ist, zeigt die Rückseite mehrfarbige Meenakari-Muster. Diese doppelte Schönheit macht das Schmuckstück aus jedem Blickwinkel optisch ansprechend.
Das charakteristische Merkmal von Banaras Gulabi Meenakari ist die ausgiebige Verwendung von rosafarbenem Emaille auf der Rückseite der Schmuckstücke.
Verstärkt die Brillanz von Diamanten und Edelsteinen
Entwickelt mit der Zeit zunehmenden Glanz.
Reagiert positiv auf Körperwärme und Kleidung
Verleiht Kundan-Schmuck eine künstlerische Tiefe.
Kunsthandwerker weisen darauf hin, dass der Glanz des Emails sich durch regelmäßiges Tragen verbessert, wodurch ältere Stücke wertvoller und ästhetisch ansprechender werden.
Varanasi, auch bekannt als Kashi, ist eine der ältesten bewohnten Städte der Welt. Sie war die Hauptstadt der antiken Kashi-Region und ist seit langem ein Zentrum für Religion, Wissenschaft und Kunst.
Das reiche kulturelle Umfeld der Stadt begünstigte die Entwicklung spezialisierter Handwerkskünste wie Seidenweberei, Metallverarbeitung und Meenakari. Die königliche Förderung in früheren Jahrhunderten trug dazu bei, dass Banaras Gulabi Meenakari sich zu einer luxuriösen Kunstform entwickelte.
Laut heutigen Meenakars in Varanasi war die Kunst des Meenakari bis vor fast 100 Jahren sehr verbreitet . Mehrere Faktoren trugen zu ihrem Niedergang bei:
Reduzierte königliche Schirmherrschaft
Konkurrenz durch maschinell hergestellten Schmuck
Steigende Materialkosten
Begrenztes Bewusstsein bei jüngeren Generationen
Trotz dieser Herausforderungen bewahren erfahrene Handwerker die Tradition durch handwerkliche Produktion.
Banaras Gulabi Meenakari ist auch heute noch wirtschaftlich relevant. Es sichert den Lebensunterhalt von Kunsthandwerkern und trägt zum Markt für handgefertigten Schmuck bei.
Handgefertigter Meenakari-Schmuck erzielt aufgrund des hohen Arbeitsaufwands einen höheren Preis.
Die Anerkennung von GI trägt dazu bei, Marktüberschneidungen zu vermeiden.
Authentische Produkte wecken Exportinteresse und fördern den Kulturtourismus.
Aus handwerklicher Sicht erfordert der Prozess jahrelange Übung, präzise Handhabung der Emaille-Mineralien und temperaturkontrolliertes Brennen.
Das Kunsthandwerk der Banaras Gulabi Meenakari ist gemäß dem Gesetz über geografische Angaben von Waren (Registrierung und Schutz) von 1999 gesetzlich geschützt . Die Registrierung als geografische Angabe gewährleistet, dass nur authentische Produkte aus der definierten Region unter diesem Namen vermarktet werden dürfen.
Dieser Rechtsrahmen schützt die Rechte der Kunsthandwerker und bewahrt die kulturelle Identität.
| Besondere | Details |
|---|---|
| Name des GI-Produkts | Banaras Gulabi Meenakari Handwerk |
| Zustand | Uttar Pradesh |
| Zertifikatsdatum | 23.03.2015 |
| Name des Antragstellers | Sekretär, Sabhagi Welfare Samitte |
| Adresse | K.9/30, Paththar Gali Bharionath, Varanasi, Uttar Pradesh – 221002 |
Die Banaras Gulabi Meenakari-Kunst ist mehr als nur dekorativer Schmuck. Sie spiegelt Indiens künstlerisches Erbe, den Einfluss der Moguln und das ungebrochene Können der Kunsthandwerker von Varanasi wider. Dank des Schutzes geografischer Angaben und eines wiedererwachten Bewusstseins behält dieses traditionelle Handwerk auch im modernen Indien seine kulturelle, rechtliche und wirtschaftliche Bedeutung.
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