Banaras-Brokate und Saris – Königliche Zari-Seidenwebereien Indiens

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Banaras Brocades and Sarees

Banaras-Brokate und Saris – Das königliche Seidenerbe von Varanasi

Banaras-Brokate und -Saris zählen zu den berühmtesten Seidentextilien Indiens und stammen aus Varanasi in Uttar Pradesh. Bekannt für ihren luxuriösen Seidenstoff, die reiche Zari-Stickerei und die von der Mogulzeit inspirierten Motive, symbolisieren diese Saris Pracht, Handwerkskunst und jahrhundertealte Webkunst.

Ursprung und historisches Erbe der Banaras-Brokate

Varanasi, historisch bekannt als Banaras, ist seit Jahrhunderten ein bedeutendes Zentrum der Seidenweberei. Die Brokate von Banaras entwickelten sich unter starkem Einfluss der Moguln, was ihre ornamentale Formensprache und ihren ästhetischen Reichtum prägte.

Diese Saris wurden traditionell für Könige, Adelige und zeremonielle Anlässe gewebt. Ihre aufwendigen Muster und ihre schwere Struktur spiegeln ihre Verbindung mit Reichtum und Prestige wider.

Banaras-Brokate und Saris

Details zur Registrierung geografischer Angaben (GI) – Banaras-Brokate und Saris

Spezifikation Details
Produktname Banaras-Brokate und Saris
Herkunftsstaat Uttar Pradesh
Datum des GI-Zertifikats 4. September 2009
Registrierungsinhaber 1. Banaras Bunkar Samiti, Sharma Katra, Rangoli Garden Chouraha, Near Rangoli Garden Restaurant, Sarnath, Varanasi – 221007, Uttar Pradesh
2. Human Welfare Association, S-15/116 2 AC, Mawaiya, Sarnath, Varanasi – 221007, Uttar Pradesh
3. Gemeinsamer Direktor Industrie (Ostzone), Lahartara-Büro der GMIDIC, Varanasi, Uttar Pradesh
Und sechs weitere eingetragene Körperschaften

Die GI-Zertifizierung schützt die Brokate und Saris aus Banaras, indem sie deren regionale Identität, traditionelle Webtechniken und einzigartige Designsprache rechtlich anerkennt. Dieser Status sichert die Kunsthandwerkergemeinschaften und bewahrt die Authentizität des Weberbes von Banaras.

Materialzusammensetzung und Zari-Verzierung

Banaras-Brokat-Saris werden aus fein gesponnenem Seidengarn gewebt und reich mit Zari verziert. Der großzügige Einsatz von Zari trägt zum Gewicht und zum luxuriösen Aussehen des Saris bei.

Goldene und silberne Zari-Fäden erzeugen eine schimmernde Oberfläche und unterstreichen so den festlichen und hochzeitlichen Charakter des Saris.

Banaras-Brokate und Saris

Mogul-inspirierte Motive und Gestaltungselemente

Eines der prägenden Merkmale der Brokate und Saris aus Banaras ist ihre vom Mogulreich inspirierte Mustersprache . Häufige Motive sind:

  • Aufwendige Blumen- und Blattmuster

  • Kalga- und Bel -Motive

  • Fein detaillierte figurative Elemente

Diese Motive sind dicht aneinandergereiht, wodurch ein reichhaltiger und kompakter visueller Effekt entsteht.

Fortgeschrittene Webtechniken und Webstuhlaufsätze

Banaras-Brokate werden auf traditionellen Banaras-Handwebstühlen mit Jacquard-System gewebt. In einigen Fällen werden zusätzliche Applikationen verwendet, um die Komplexität der Motive zu erhöhen, darunter:

  • Jala

  • Pagia

  • Naka

Diese Mechanismen ermöglichen die präzise Erzeugung hochkomplexer und sich wiederholender Muster.

Dekorative Elemente und Oberflächeneffekte

Zu den charakteristischen dekorativen Merkmalen der Banaras-Brokate gehören:

  • Metallische visuelle Effekte

  • Jal (netzartiges Muster)

  • Meena arbeitet daran, den Farbkontrast zu erhöhen.

  • Kompakte und dichte Webstruktur

Diese Elemente ergeben zusammen ein Textil mit Tiefe, Brillanz und Haltbarkeit.

Gewicht und zeremonielle Bedeutung

Aufgrund der aufwendigen Zari-Verzierung und der dichten Webart sind Banaras-Brokat-Saris relativ schwer . Dieses Gewicht verstärkt ihren fließenden Fall und ihre Pracht und macht sie ideal für:

  • Hochzeiten

  • Religiöse Zeremonien

  • Offizielle Feierlichkeiten

Aufgrund ihres Reichtums sind sie eine bevorzugte Wahl für Brautausstattungen.

Kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung

Die Brokate und Saris aus Banaras spielen eine entscheidende Rolle für den Erhalt der Handwebereiwirtschaft in Uttar Pradesh. Tausende von Kunsthandwerkerfamilien sind von diesem Handwerk abhängig, das dank der inländischen und internationalen Nachfrage weiterhin floriert.

Das GI-Siegel stärkt zusätzlich das Marktvertrauen und die weltweite Anerkennung.

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